Marinus F Rooders Executive Coach in München

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Das magische Kennwort


Eine wahre Geschichte darüber, wie das Unterbewusstsein genutzt werden kann, um Ziele zu erreichen.

Meine Frau arbeitet im Vertrieb einer amerikanischen Softwarefirma. Aus Sicherheitsgründen müssen die Mitarbeiter dieser Firma alle 3 Monate das Kennwort für ihren Computer ändern. Eine sinnvolle Regel, das ist sicher, aber für die Mitarbeiter immer wieder recht unbequem.
Denn die technischen Anforderungen sind komplex: Das Kennwort soll aus mindestens 8 Buchstaben und Zahlen oder Sonderzeichen bestehen. Es darf kein bereits benütztes Kennwort sein und auch nicht einfach abzuleiten, möglichst kein in einem Lexikon enthaltenes Wort. Und der Mitarbeiter sollte es sich natürlich trotzdem leicht merken können.

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Das Magische Kennwort: Wie das Unterbewusstsein genutzt werden kann, um Ziele zu erreichen

Vor einiger Zeit war es wieder so weit, der Computer meldete direkt nach dem Einschalten „Bitte Kennwort ändern!“, verweigerte jede weitere Aktion, bis diese Aufgabe erledigt war.Und da hatte meine Frau einen genialen Einfall. Was wäre, wenn ich mein Verkaufsziel für dieses Quartal als Kennwort nähme?
Sie nahm ein Blatt Papier und schrieb: „Alle meine geplanten Aufträge bis 15. Dezember abschließen“. Anschließend stellte sie ihr neues Kennwort aus den ersten Buchstaben eines jeden Wortes zusammen: „AmgAb15.Da“.
Gespannt, ob ihrem Computer dieses neue Kennwort gefallen würde, gab sie es mit der Tastatur ein. Das System meldete umgehend das Testergebnis: „Kennwort akzeptiert“.
Ab diesem Moment war meine Frau gezwungen, mehrmals täglich ihr neues Kennwort einzugeben. Als Gedankenstütze diente ihr dabei jedes Mal ihr Zielsatz: „Alle meine geplanten Aufträge bis 15. Dezember abschließen“.

Am 14. Dezember ging von einem ihrer Kunden de letzte noch offene Auftrag ein und sie konnte ihn an die Auftragsabwicklung weiterleiten!
War das Zufall?
Ich habe diese Kennwort-Methode mit unterschiedlichen Zielen mehrmals getestet und auch Freunden und Klienten geraten diese Methode anzuwenden. Das Ergebnis war verblüffend. In 50% der Fälle war das Kennwort ein Erfolg, sprich das in dem Merksatz gesetzte Ziel wurde erreicht!!
Was war aber mit den anderen 50%? Bei näherer Betrachtung merkte ich, dass die mit diesem Kennwort verbundenen Ziele nicht klar definiert waren oder Abhängigkeiten von unbeeinflussbaren Faktoren beinhalteten, wie z.B. „Ich gewinne innerhalb von 6 Monaten 5 Millionen im Lotto“.
Die erfolgreichen Ziele hatten alle ein ähnliches Muster, sie waren Messbar, Ausführbar, Genau, Interaktiv und Schön, sie waren irgendwie MAGISCH  und bildeten so ein tragfähiges Fundament für „das magische Erfolgskennwort“.

Durch das tägliche Eingeben des Kennwortes und die damit verbundene gedankliche Wiederholung des Zielsatzes scheint sich in unserem Unterbewusstsein eine Art von Radarsystem zu entwickeln. Dieses Radar sucht dauernd nach Möglichkeiten das Ziel zu erreichen, es meldet Möglichkeiten und erlaubt uns im Sinne unseres Zieles zu handeln.
Durch die stetige Wiederholung des Zielsatzes wird unser Radar jedes Mal stärker, es zeigt uns immer mehr Möglichkeiten und bewirkt so einen noch genaueren Fokus auf unser Ziel. Entscheidend ist dabei, wie Sie ihr Ziel formulieren, es sollte MAGISCH sein!

Machen Sie Ihr Ziel messbar. Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihr Ziel schon erreicht haben. Was haben Sie dann genau erreicht, denken Sie in Fakten, Zahlen und an ein Datum, Monat oder Jahr.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Ziel von Ihnen selbst ausführbar ist. Ihr Ziel sollte nicht abhängig sein von etwas, das Sie nicht können oder beeinflussen können.
Beschreiben Sie Ihr Ziel genau, lassen Sie keinen Raum für Interpretation. Ihr Ziel sollte eindeutig und unverwechselbar sein.
Erlauben Sie ruhig eine Form von Interaktivität in Ihrem Ziel. Als ob Sie sagen: „Wenn das und das in meinem Umfeld passieren würde, dann käme ich einen Schritt näher zum Ziel.“
Aber sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass Ihr Ziel etwas darstellt, das schön ist, etwas, das Sie wirklich motiviert. Wenn Sie an Ihr Ziel denken und sich vorstellen, es schon erreicht zu haben, sollten Sie ein schönes, warmes Gefühl in Ihrem Bauch spüren. Erst dann ist Ihr Ziel auch wirklich M A G I SCH.

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